Fahrt in die Abtei "Königsmünster" mit der HHO1

10.03.2019 von Sandra Schneider

Hoch über Meschede – da lag sie – die Abtei Königsmünster.

Gefühlte einhundertvier Treppenstufen galt es zu überwinden – ein Kraftakt für die Schülerinnen und Schüler der HHO1 – bevor sie in der Abtei Königsmünster Ruhe und Besinnung erwarten sollte.

Ein Benediktinerkloster mit Mönchen, in dessen Obhut wir uns begaben und deren Bruder Benedikt uns empfing. Beim Empfang machte er den Schülerinnen und Schülern deutlich, was sie in den nächsten drei Tagen erwarten sollten und was für das Leben später wichtig ist. "Ihr seid verantwortlich für Eurer Leben und für Eure Zukunft, nicht Eure Eltern oder Freunde. Jeder Einzelne von Euch mit seinen Fähigkeiten ist besonders und liebenswert", begann er seine Einführung zu den Tagen der religiösen Orientierung. Diese Wertschätzung und der verantwortungsvolle Umgang miteinander setzten sich in den kommenden fort. Die Schülergruppe entwickelte sich zu einem Team, dass sich jeden Morgen zur Meditation vor dem Frühstück zusammenfand. Tagsüber waren die Schülerinnen und Schüler in der Gruppe beschäftigt, weitere Meditationsweisen zu erleben, wie z.B. eine Traumreise oder kreativ zu sein, indem sie ihre Gedanken zu verschiedenen Themen in wundervollen Bildern darstellten. Gemeinsam wurden die Essenszeiten verbracht und der Tag mit dem "Komplet" der Mönche am Abend abgeschlossen. Dazu fanden sich alle in der Abteikirche zusammen, wo die Mönche den Tag mit einem Gebet abschlossen und die Schülergruppe ihren Gedanken zum Schluss des Tages nachhing.

Enden möchte ich diesen Artikel wie die Mönche im "Komplet": Die einzigartige Zeit vom 25. Februar bis 27. Februar 2019 war eine besonders wertvolle Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler und für mich als betreuende Lehrperson. Ich hoffe, dass sie für ihre spätere Zeit davon profitieren werden.

Wir danken unseren Betreuern von Königsmünster für drei wundervolle Tage. Ein besonderer Dank gilt auch dem Förderverein des BKE, der diese Fahrt mitfinanziert hat, sodass viele interessierte Schülerinnen und Schüler mitfahren konnten.