Theater am BKE

08.03.2019 von Fanis Theophanous

Am 06.03. war die mobile Theaterproduktion des Ensemble Radiks mit dem Titel "Fake oder War doch nur Spaß" ein Stück von Karl Koch zum Thema Cybermobbing und Medienkompetenz am BKE zu Gast.

Knapp 120 Schülerinnen und Schüler aus der HHU, BFSO und AVO füllten die Aula zu diesem besonderen Anlass und kamen zumeist zum ersten Mal mit dem Theater in Berührung. Das sehr komplex gestaltete Stück wurde ausschließlich von zwei jungen Darstellern gespielt, die in insgesamt sieben verschiedene Rollen schlüpften. Die Hauptfigur des Stücks Lea verfolgt ihren Traum von einer Gesangskarriere, wird aber zunächst durch die Intrigen ihrer besten Freundin zur Zielscheibe von Spot und Häme in den sozialen Netzwerken. Schnell nehmen die Beschimpfungen eine gefährliche Eigendynamik an und es wird zum "Sport" Lea zu mobben. Peinliche Videos werden geteilt, anonyme Nachrichten verschickt und Lea wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit ausgegrenzt, bis sie es nicht mehr aushält und versucht sich das Leben zu nehmen.

Das Stück gab Anlass für eine anschließende Gesprächsrunde, in der die Darsteller Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworteten und die im Stück enthaltenden Thematiken aufgriffen.

Unser Dank gilt dem WIP e.V., der großzügiger Weise die Finanzierung dieses Projektes übernommen hat, sowie den beaufsichtigenden Kollegen und Kolleginnen und Herrn Özdemir und Herrn Özcan für die geduldige Hilfe am Veranstaltungstag.

Die Organisatoren der QM-Gruppe Gewaltprävention freuen sich über den erfolgreichen Verlauf und werden versuchen weitere derartige Projekte und Veranstaltungen anzustoßen und durchzuführen, welche ein möglichst konfliktarmes Miteinander an unserem BKE fördern.